Willkommen in einer anderen Welt

Unter dem Motto "auf den Spuren von Pangäa" entführt Sie der Geopark Inselsberg - Drei Gleichen in die Erdgeschichte Thüringens.
Hier können Sie viele geologische Besonderheiten verschiedener Erdzeitalter innerhalb kurzer Entfernungen erleben. Begeben Sie sich auf ihre ganz persönliche Entdeckungsreise durch 500 Millionen Jahre Erdgeschichte zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem Auto - Sie werden staunen.

Mitten im Herzen des Geoparks erleben Sie 17 Saurierfiguren in Lebensgröße, die den Weg von Georgenthal über die Saurierfundstätte "Bromacker" bis zur Lohmühle säumen.
Informationstafeln geben Auskunft über das Leben und die Umwelt zur damaligen Zeit. Unternehmen Sie diese spannende Wanderung in die Vergangenheit.

Toll, interessant, spannend, gigantisch, liebenswert ...

... sind nur einige Attribute, die wir von unseren Besuchern zum Thema Saurier-Erlebnispfad immer und immer wieder hören. Der Pfad ist inzwischen ein Publikumsmagnet und ein einmaliges Erlebnis, was weder in Thüringen noch in ganz Deutschland ein zweites Mal zu finden ist. Zwanzig Saurier, jeweils mit einer Informationstafel, begeistern auf der 4,5 km - Strecke von Georgenthal über die Saurierfundstätte "Bromacker" bis zur Lohmühle Kinder, Familien und Fachleute gleichermaßen.

Wegeverlauf

Vom Georgenthaler Schlossplatz wandelt man im wahrsten Sinne des Wortes auf den Spuren der Saurier, denn vom dortigen Platheosaurus aus führt die Saurierfährte auf dem Weg weiter. Dieser folgt man (durch die Johannisstraße und die Gartenstraße) und gelangt zum Giraffenhalssaurier im Mühlteich. Am Waldrand (Richtung Tambach-Dietharz) wird man vom "Vegetarier im Schuppenkleid" "begrüßt", der den Besuchern den Weg in den Wald (Richtung Hammerwand) weist. Links und rechts des Weges warten all die anderen Saurier gespannt auf die Gäste.
Natürlich können Sie den Weg auch in umgekehrter Richtung laufen, indem Sie an der Lohmühle starten und auf dem Schlossplatz in Georgenthal ankommen.
Dies wird auch Fahrradfreunden empfohlen, die auf dem Radweg aus Richtung Bahnhof Georgenthal kommen.
Fahren Sie auf dem "Apfelstädt-Radweg" in Richtung Tambach-Dietharz. Nachdem Sie die Saurier auf dem Lohmühlengelände angeschaut haben und den Bereich des Lohmühlenmuseums verlassen haben, fahren Sie den Weg zum "Bromacker". Jetzt erschließt sich Ihnen der Saurier-Erlebnispfad in der Gegenrichtung.

Für den Rückweg von der Lohmühle verkehren hier fast stündlich Busse in Richtung Georgenthal oder Sie laufen auf kürzestem Weg auf dem Apfelstädt-Radweg direkt nach Georgenthal zurück.

Geführte Wanderungen auf dem Saurier-Erlebnispfad zur Lohmühle

Ein erfahrener GeoPark-Führer begleitet Sie nach vorheriger Buchung auf einer spannenden Reise in die Vergangenheit.

Kosten: Erwachsene 5,00 € / Kinder 2,00 €
Rabatt: Inhaber einer Gästekarte (auch aus den angeschlossenen Orten der Inselsbergregion) erhalten 0,50 € Rabatt.
Anmeldung: telefonisch in der Touristinformation Georgenthal
Start: Touristinformation Georgenthal, Bahnhofstraße 8

Bromacker - Saurierfundstätte

Die ersten nachgewiesenen "Bewohner" auf Georgenthaler Gebiet gab es schon vor 290 Millionen Jahren und weil Gdieses Gebiet erdgeschichtlich so bedeutungsvoll ist, gehört Georgenthal zum Geopark Inselsberg - Drei Gleichen.

Am "Bromacker" einem Buntsandsteinbruch, werden seit Jahren spektakuläre Funde von Ursaurieren gemacht.
Skelette, Fährten und andere Überreste dieser Saurier, die bereits 100 Millionen Jahre vor den Dinosauriern lebten, werden hier von Paläontologen aus Deutschland und den USA unter Leitung von Dr. Thomas Martens, Museum der Natur Gotha, ausgegraben und rekonstruiert.

"Ursaurier werden auch in den Rocky Mountains in den USA gefunden. Darunter sind Arten, die einst an beiden Fundorten heimisch waren. Wissenschaftler sehen darin einen Beleg für die Existenz eines Urkontinents, der später auseinandergedriftet ist.

Die Fossilfundstelle in Thüringen gilt als eine der ergiebigsten weltweit. "Sie öffnet ein wichtiges Zeitfenster in die Tier- und Pflanzenwelt jener Zeit", sagte Martens."
(Zit. Focus, Sonntag 29.07.2007)